Kreuze etc
Hier seht ihr Fotos unserer Kreuze, Anhänger,
Ringe und Hutabzeichen

 

Hochmittelalterliches Kreuz, das in gleicher oder
ähnlicher Art später zusätzlich mit einem Totenkopf
geprägt und in Blei gegossen wurde, um es den
Pesttoten mit ins Grab zu legen.
Datierung 12. - 13. Jahrhundert



Von diesen Kreuzen existieren Hunderte von Exemplaren in Museen
und privaten Sammlungen. Die Darstellungen sind entweder graviert
oder - wie bei diesem Exemplar - plastisch ausgearbeitet.
Vieles spricht dafür, daß diese Anhänger ("Enkolpion") in der
byzantinischen Provinz hergestellt wurden. In der Literatur werden
sie oft als Mitbringsel von Pilgern aus dem Heiligen Land bezeichnet.
Über einen Scharnierstift lassen sich die zwei Hälften des Anhängers
öffnen, in dem ursprünglich eine religiöse Reliquie oder ein anderer
Glücksbringer verborgen war. Wahrscheinlich kamen die
Reliquienkreuze erst nach der arabischen Eroberung des Ostens
in den danach noch byzantinisch besetzten Gebieten in Mode.
Aufgrund des langen Zeitraums ihrer Verwendung entziehen
sie sich in den meisten Fällen einer genauen Datierung.

  Dieses Kreuz basiert auf einem Originalfund aus einer
Privatsammlung und wurde und in das 11. bis 13. Jahrhundert
datiert



 


Dieser Anhänger mit dem Bildnis eines Greifen läßt sich
schwer datieren, da diese Tierfigur seit der Antike,
vor allem im byzantinischen Raum, aber auch bei den Awaren
und schließlich im Hohen Mittelalter sehr beliebt und
weit verbreitet war. Ursprünglich wurde das Stück
aufgrund des Nietloches wahrscheinlich als
Gürtelbeschlag verwendet.

Abguß nach einem Stück aus der Sammlung Frosin.
Handarbeit aus echtem 925er Silber.


Siegelring aus Silber mit dem Wappen von Jacob


Hutschmuck aus der Landsknechtszeit


 



 

 
 
 
letzte Aktualisierung:



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da sind wir demnächst zu finden:

05.03. Mittelaltertreff im Park-Café
30.03. Gewandungsfrühstück im
Park-Café
 
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